Haus der Musik Innsbruck

Herausragende Keramikfassade am Haus der Musik in Innsbruck

“Wir haben uns bewusst für eine hochwertige Fassade entschieden, die sich hinter den Bäumen zurücknimmt und die die Farben und Lichtstimmungen der Umgebung reflektiert.” – Erich Strolz

Die Gebäudehülle mit Keramik am Haus der Musik ist etwas Besonderes. Die vertikal strukturierten Keramikelemente besitzen eine speziell für dieses Projekt entwickelte dunkle Glasur die im Sonnenlicht in verschieden Nuancen schimmern. Die Formensprache vertikal profilierter, auskragender Elemente findet dabei immer mehr Beachtung. Diese kreative Strömung, man kann sogar von einem Trend sprechen, verschafft dem Betrachter ganz neue Eindrücke und bietet dem Architekten eine neuartige, individuelle Ausgestaltung seiner Konzepte. Das Gebäude lädt zum Hineinkommen ein.

Das Haus der Musik führt auf sechs Ebenen und mehr als 13.000 Quadratmetern mehrere Kulturinstitutionen zusammen. Hierzu gehören die Kammerspiele mit Bühne und der Zuschauerraum für 220 Personen, zwei Konzertsäle mit 510 und 100 Plätzen, das Landeskonservatorium, das Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck und das Mozarteum.

Die auskragenden Formen plus darauf abgestimmte Glasuren lassen extravagante Anmutungswelten entstehen, zudem eine neue Lebendigkeit durch das Spiel von Licht und Schatten je nach Lichteinfall und Standort. Hinzu greift das überwiegend im Langprofil angelegte Keramikelement hierbei die vertikale Befestigung auf, was die bisher übliche horizontale Art der Aufhängung systemgerecht ergänzt.

NBK als Hersteller dieser Keramikelemente unterstützte das Architektenteam während der Planung dieses herausragenden Projektes. Mit Hilfe unserer Experten wurde der Querschnitt, die Befestigung und die Glasur entwickelt und verwirklicht. Der geschosshohe Keramikvorhang schützt die verglasten Flächen vor Sonneneinstrahlung. Darüber hinaus lässt die Fassade das Gebäude zwischen den beigen, gelben und weißen Nachbarbauten kontrastierend hervortreten.

Maßgeblich trägt hierzu die Fassadenkeramik mit vertikal strukturierten Keramikelementen bei, die mit ihrer speziellen dunkelnden Glasur – von schwärzlich bis dunkel-/rötlich-violett changierender Oberfläche – extravagante Anmutungswelten ermöglicht. Die auskragende Form, ausgelegt als Langprofil, schafft ein Farbenspiel, ein Erlebnis von Licht und Schatten, das eine neue Lebendigkeit ermöglicht, die Kommunikation mit Bevölkerung und Publikum unterstützt. Doch der spannenden Effekte je nach Lichtsituation nicht genug, transparente Flächen mit Keramikstäben als Lamellen angelegt und großformatige Fensterflächen, dazu geschlossene Flächen, setzen den Hell-Dunkel-Kontrast fort.

Dieser wird noch durch das monumental wirkende Treppenhaus im Inneren gesteigert. Hier sorgen die hochaufragenden Seitenwände in der dunklen Keramik, korrespondierend zum Weiß des Bodens und gegenläufiger Treppen für ein Erlebnis der außergewöhnlichen Art. Ausgeleuchtet durch ein Lichtkonzept, das besonders durch ein streng strukturiertes Glasdach den Eindruck eines Lichthofs erzeugt.

Bildmaterial © Klaus Brandes Fotografie

 

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Ihr Ansprechpartner

Thomas Buchsteiner
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